Vom Konsumenten zum Werbebotschafter

Wie Frank Bodin im Interview mit Lukas Rüttimann erzählt, kann eine Marke mit einer Person übereinstimmen, denn auch eine Marke hat ein Aussehen, einen Stil und einen Charakter. Wer denkt bei Nespresso nicht auch an Georg Clooney oder umgekehrt, wer denkt nicht bei George Clooney an Nespresso. Markenbotschafter sind sehr präsent in unserer Gesellschaft.

Doch was die Stars können, nämlich für eine Marke Werbung machen, machen wir täglich auch. Denn wir unterstützen unsere bevorzugten Marken als Lieblingskunden. Noch besser helfen wir unserer Lieblingsmarke, wenn die Marke uns auch helfen lässt. So zum Beispiel Rittersport. Über ihren Blog werden die Rittersport-Fans immer wieder einbezogen in allerlei Entscheidungen (Grabs und Bannour 2011, S. 139). Weiterlesen

Social Media Marketing von Terrorgruppen

Mit Social Media Marketing kann nicht nur Gutes beworben werden. Diverse Beispiele zeigen, dass Social Media Marketing leider auch für Terrorgruppen nützlich sein kann.

Etwa bei der Attacke im Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi 2013 mit Dutzenden Toten: Die Terrorgruppe al-Shabaab twitterte live während dem Terrordrama. „Sie machten sich über das kenianische Militär lustig, sie verteidigten das Massaker und drohten noch mehr Blutvergiessen an.“ Mit dem Attentat selbst hatten sie zwar die viel grössere Aufmerksamkeit als durch die Tweets, doch konnten sie mit den Tweets ihre Botschaft verbreiten, die sie mit der Attacke hatten aussenden wollen (Hinnant, und Aussagen von J.M. Berger 2013).

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Onlineempfehlungen – ein wahrer Segen

Viele junge Menschen in meinem Alter können sich kaum vorstellen, in ein Reisebüro zu gehen und da eine Reise zu buchen. Dies liegt vor allem daran, dass wir alles online buchen können, aber auch, dass wir online Dinge bewerten und so erfahren können was wir buchen sollten. Bewertet wird alles, was eine Bewertung verdient, Hotels, Städte, Lehrer, Computer und vieles mehr (Grabs und Bannour 2011, S. 314-315).

Vor allem dank TripAdvisor wusste ich bei meiner Reise durch Asien immer, wo das günstigste, aber saubere Hotel, die gemütlichste Beiz und das beste Restaurant der Gegend waren. Das funktioniert aber nur Dank Anderen, welche schon vor mir da waren und dieses Lokal oder Hotel bewerteten.

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Das Lieblingskundenprinzip

Das Lieblingskundenprinzip kommt ursprünglich aus der Hotel und Tourismus Branche und hiess dort Lieblingsgastprinzip. Der Lieblingskunde von jedem Unternehmens sieht für alle ungefähr gleich aus. Ein Lieblingskunde ist einer Marke treu und bringt dem Unternehmen gute Umsätze. Er ist begeistert von dieser Marke und empfiehlt diese an Kollegen und Familienmitglieder weiter. Durch kommentieren und bewerten eines Produktes über Social Media Plattformen geben wir viel von unserem Verhalten als Kunde preis. So erleichtern wir Unternehmen, ein genaues Profil von uns anzulegen, um über dieses Profil andere potenzielle Käufer und Lieblingskunden anzusprechen (Grabs und Bannour 2011, S. 85-88). Weiterlesen

Es hagelt Schokolade – sofern die Konsumenten das möchten

Von meinen Ferien in Holland vor einigen Jahren ist mir vor allem das Frühstück in Erinnerung geblieben. Aufs Butterbrot gibt’s da keine Confi oder Honig, sondern Schokolade. In Form von Streuseln oder Späne. Überaus begeistert habe ich mir damals gleich einige Packungen gekauft und mit nach Hause genommen. Irgendwann war natürlich dieser Vorrat dann aufgebraucht. Doch dann, eines Tages, in der Migros die Überraschung: Da steht er, der Hagelslag, im heimischen Migros-Regal! Auf der Verpackung klebte ein Hinweis: „Von Kunden gewünscht, migipedia.ch“. Die „Frühstücks-Schoko-Streusel“ landeten sofort in meinem Einkaufswagen und ich versuchte damals neugierig herauszufinden was dieses Migipedia ist. Unterdessen suche ich regelmässig auf Migipedia nach Produkten und schaue mir die Bewertungen an. Weiterlesen

Online-Empfehlungen, Fluch oder Segen?

Stellen sie sich vor, sie schauen einen Film im Fernsehen und dieser wird alle 30 Minuten von 5 Minuten Werbung unterbrochen. Nervt sie das? Stellen sie sich vor, sie ändern ihr Facebook Status von „in einer Beziehung“ auf „verlobt“, sie bekommen nun Anzeigen von lokalen Hochzeitsfotografen, Catering Services und DJs. Würden sie sich daran nerven? Diese zweite Situation beschreibt Qualman (2009, S. 161-163) und die beschriebene Person stört sich nicht, sie empfindet die Werbung als hilfreich und nicht als störende Werbung. Mit sozialen Medien kann Werbung gezielter platziert werden und darum ist diese für uns nicht mehr störend, sondern hilfreich. Weiterlesen

Kurzer Überblick über Social Media Plattformen

Soziale Medien lassen sich grob in fünf unterschiedliche Typen einteilen:

Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Xing, Myspace, StudiVZ und LinkedIn usw. Diese werden zur Pflege von sozialen Kontakten, zur Jobsuche, zu Selbstdarstellungszwecken, um Bilder auszutauschen, als Kommunikationsmittel genutzt. Ein soziales Netzwerk verlangt von den Benutzenden ein persönliches Profil, welches man selbst gestalten kann. Über die Einstellungen kann ich bestimmen, wer auf mein Profil zugreifen kann und wer nicht. Bei Xing und LinkedIn ist das Profil immer einsehbar für alle angemeldeten Benutzer, denn bei diesen Plattformen geht es um die Vernetzung im Arbeitsumfeld (Grabs und Bannour 2011, S. 22).

Wikis sind Webseiten, welche inhaltlich einem Lexikon ähneln. Jeder Angemeldete Nutzer kann Beiträge und Artikel verfassen, aber auch in einer Diskussion Sachverhalte diskutieren. Wikipedia ist das bekannteste Wiki. Es gibt aber auch kleinere Themen- und Fachspezifischere Wikis wie zum Beispiel InfoWissWiki, das Wiki für informationswissenschaftliche Themen (Grabs und Bannour 2011, S. 22). Weiterlesen