Fazit und Reflexion

Ein Fazit? Jetzt schon?
Vom Thema her ist es noch längst nicht Zeit für ein Fazit. Social Media Marketing ist ein unglaublich vielfältiges Thema und könnte noch lange weitergeführt werden. Doch unsere Blogger-Zeit geht zu Ende. Der Auftrag war, einen Blog innerhalb des Zeitraums eines Semesters zu führen.

Zusammenfassend einige Chancen und Risiken von Social Media Marketing aus Sicht des Konsumenten: Weiterlesen

Social Media Marketing und ePartizipation

Nicht nur Firmen, sondern auch der Staat, Gemeinden oder politische Gruppen möchten über Social Media Aufmerksamkeit bekommen, Handlungen „in der richtigen Welt“ bewirken und den Leuten über die sozialen Medien die Möglichkeit geben mitzureden.

Beim Thema Bürgerbeteiligung in elektronischer Form, heisst das Schlagwort „ePartizipation“.
Das Ziel von ePartizipation ist es, Entscheidungsprozesse des Staats transparenter zu machen und das Wissen der Bevölkerung interaktiv zu nutzen. Bürger können sich austauschen und an Entscheidungen teilhaben. Weiterlesen

Social Media Marketing von Nonprofit-Organisationen

Durch die sozialen Medien gibt es neue Möglichkeiten für Werbung und vor allem neue Methoden für Unternehmen mit ihren Kunden zu interagieren. Das gilt auch für Nonprofit-Organisationen und ihre (potentiellen) Unterstützer. Laut dem Leitfaden “Social Media für NGOs“ hat das Internet „ein enormes Potenzial zur Aktivierung.“ Botschaften von Freunden haben in der heutigen Nachrichtenflut ein grosses Gewicht. Spender können zu Fundraising-Multiplikatoren werden, wenn sie in den sozialen Netzwerken ihre Spendentätigkeit mitteilen. Und wenn man die Unterstützer an den Projekten der Organisation teilhaben lässt, durch Transparenz und interessante Darstellung, kann man viele Befürworter gewinnen.
Es bedeutet aber auch einen grossen Aufwand laufend spannende Inhalte zu liefern und die verschiedenen Social Media Kanäle fortwährend zu pflegen. Aus diesem Grund sollte man nur so viele Social Media Werkzeuge einsetzen, wie man auch angemessen professionell bedienen kann (Agentur Nest et al. 2011, S. 5-11). Weiterlesen

Deine beste Freundin, die Youtuberin

Mit Begrüssungen wie „Hey Leute“ oder „Halli hallo ihr Lieben“ beginnen häufig die Videos von Beauty- und Fashion-VlogerInnen. Diese Grussworte am Anfang vermitteln dem Zuschauer den Eindruck, als ob die Youtuberin die Zuschauer schon ewig kennt und die Beziehung sehr freundschaftlich ist. Meist scheint auch die restliche Aufmachung und die behandelten Themen implizit auszusagen: „Hey, ich habe dieselben Alltagsprobleme wie du, ich bin auf der gleichen Ebene, ich gebe dir Tipps, du kannst mit mir kommunizieren (über die Kommentare), ich bin wie eine Freundin für dich“. Die Beauty- und Fashion-VlogerInnen zeigen in ihren Videos beispielsweise wie sie Make-ups testen oder was sie bei ihrer letzten Shoppingtour eingekauft haben. Es geht nicht um teure Produkte oder Designerklamotten. Sie sind nicht abgehoben, sondern „wie du und ich“. Weiterlesen

Social Media Marketing von Terrorgruppen

Mit Social Media Marketing kann nicht nur Gutes beworben werden. Diverse Beispiele zeigen, dass Social Media Marketing leider auch für Terrorgruppen nützlich sein kann.

Etwa bei der Attacke im Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi 2013 mit Dutzenden Toten: Die Terrorgruppe al-Shabaab twitterte live während dem Terrordrama. „Sie machten sich über das kenianische Militär lustig, sie verteidigten das Massaker und drohten noch mehr Blutvergiessen an.“ Mit dem Attentat selbst hatten sie zwar die viel grössere Aufmerksamkeit als durch die Tweets, doch konnten sie mit den Tweets ihre Botschaft verbreiten, die sie mit der Attacke hatten aussenden wollen (Hinnant, und Aussagen von J.M. Berger 2013).

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Es hagelt Schokolade – sofern die Konsumenten das möchten

Von meinen Ferien in Holland vor einigen Jahren ist mir vor allem das Frühstück in Erinnerung geblieben. Aufs Butterbrot gibt’s da keine Confi oder Honig, sondern Schokolade. In Form von Streuseln oder Späne. Überaus begeistert habe ich mir damals gleich einige Packungen gekauft und mit nach Hause genommen. Irgendwann war natürlich dieser Vorrat dann aufgebraucht. Doch dann, eines Tages, in der Migros die Überraschung: Da steht er, der Hagelslag, im heimischen Migros-Regal! Auf der Verpackung klebte ein Hinweis: „Von Kunden gewünscht, migipedia.ch“. Die „Frühstücks-Schoko-Streusel“ landeten sofort in meinem Einkaufswagen und ich versuchte damals neugierig herauszufinden was dieses Migipedia ist. Unterdessen suche ich regelmässig auf Migipedia nach Produkten und schaue mir die Bewertungen an. Weiterlesen

Social Media Marketing – Begriffsdefinition

Um den Begriff Social Media Marketing zu erläutern, muss zuerst geklärt sein was soziale Medien sind und was das Web 2.0 ist, da diese Begriffe eng miteinander verknüpft sind.

Der Begriff Web 2.0 wurde 2004 durch Dale Dougherty, einem Mitarbeiter des Verlags von Tim O’Reilly geprägt (O’Reilly 2005, S. 1). Ein Synonym für das Web 2.0 ist auch „Mitmach-Internet“, da bei den Web 2.0 Portalen der Mitmach- und der Vernetzungsgedanke im Vordergrund steht. Die Portale werden für den Austausch mit Freunden und Unbekannten (Online-Communities) verwendet und bei einem Grossteil der Portale wird der Inhalt von Nutzern bereitgestellt (User-generated Contect) (Kilian 2014).

Soziale Medien sind eine Reihe von internet-basierten Anwendungen, die auf die Ideologie und technologische Grundlage von Web 2.0 aufbauen und erlauben User Weiterlesen