Wahrnehmung von SMM und umgekehrtes Kaufverhalten

Thema unserer im IGEP-Unterricht gehaltenen Lektion

https://www.youtube.com/watch?v=jxVcgDMBU94 Ist euch das Video bekannt? Weiss noch irgendjemand, wie ihr auf das Video aufmerksam wurdet? Hat euch ein Freund den Link geschickt oder hat ihn jemand auf Facebook gesehen? Die gleichen Fragen stellten wir unseren Kommilitonen auch und niemand, der das Video kannte, konnte uns noch ganz genau sagen, woher er das Video kannte. 14‘262‘962 Mal wurde dieses Video angeschaut und 11‘643 Mal kommentiert.

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Virale Videos

Jede Firma träumt von einer Lotto-6 im Marketing, einem viralen Video. Dennoch kann eine Firma nicht viel tun, ausser warten und hoffen, dass das Video einschlägt. Da ich kein Facebook habe und auch sonst nicht auf sozialen Plattformen aktiv bin, hat es mich erstaunt, wie viele dieser Videos ich schon kenne. 90 % aller Videos auf Youtube werden durch gegenseitige Empehlung verbreitet. Findet diese Verbreitung schnell und in breiten Kreisen statt, wird von viralem Video gesprochen (Grabs und Bannour 2011, S. 275).

Ein gutes Beispiel ist der Mega-Whoosh Video von Bruno Kammerl. Dieser dauert 44 sek. In diesen 44 Sekunden sieht man, wie Kammerl einen Stunt macht. Er fliegt dank Anlauf mit Plastikfolie, zielgenau in ein Kinderplanschbecken. Innert drei Tagen wurde das Video mehr als 300‘000 Mal angeklickt. Knapp eine Woche später outet sich Microsoft, sie hätten das Video produziert und liessen ihren damit verbundenen Werbespruch fallen: „mach es machbar“ (Grabs und Bannour 2011, S. 276). Weiterlesen

Apples Smartwatch – mit einer Uhr zum Star werden?

Man muss sie einfach haben! Sie ist das neue Gadget von heute. Alle Stars besitzen eine!

So berichtet Tagesanzeiger-online vom 21.4.2015 wer alles schon eine hat: eine Smartwatch von Apple. Über Instagram verbreiten Rapper Drake, Pop-Sternchen Katy Perry und Modeschöpfer Karl Lagerfeld Bilder von ihren Applewatches. Pharrell Williams veröffentlicht ein Video über Instagram, Beyoncé veröffentlicht ein Bild auf ihrer Website und Star Wars-Regisseur J.J. Abrams zeigte sich jüngst auf der Fan-Messe Anaheim in Kalifornien auch mit einer Applewatch. Dies alles, bevor die Smartwatch von Apple in den USA überhaupt erhältlich ist. Wie nützlich das neue Gadget von Apple ist, erfahren wir über diese Bilder nicht. Nur, das Pharrell William und Katy Perry das gleiche tolle Zifferblatt – Mickey Mouse Hintergrund – ausgewählt haben und diesen super finden. Weiterlesen

Vom Konsumenten zum Werbebotschafter

Wie Frank Bodin im Interview mit Lukas Rüttimann erzählt, kann eine Marke mit einer Person übereinstimmen, denn auch eine Marke hat ein Aussehen, einen Stil und einen Charakter. Wer denkt bei Nespresso nicht auch an Georg Clooney oder umgekehrt, wer denkt nicht bei George Clooney an Nespresso. Markenbotschafter sind sehr präsent in unserer Gesellschaft.

Doch was die Stars können, nämlich für eine Marke Werbung machen, machen wir täglich auch. Denn wir unterstützen unsere bevorzugten Marken als Lieblingskunden. Noch besser helfen wir unserer Lieblingsmarke, wenn die Marke uns auch helfen lässt. So zum Beispiel Rittersport. Über ihren Blog werden die Rittersport-Fans immer wieder einbezogen in allerlei Entscheidungen (Grabs und Bannour 2011, S. 139). Weiterlesen

Onlineempfehlungen – ein wahrer Segen

Viele junge Menschen in meinem Alter können sich kaum vorstellen, in ein Reisebüro zu gehen und da eine Reise zu buchen. Dies liegt vor allem daran, dass wir alles online buchen können, aber auch, dass wir online Dinge bewerten und so erfahren können was wir buchen sollten. Bewertet wird alles, was eine Bewertung verdient, Hotels, Städte, Lehrer, Computer und vieles mehr (Grabs und Bannour 2011, S. 314-315).

Vor allem dank TripAdvisor wusste ich bei meiner Reise durch Asien immer, wo das günstigste, aber saubere Hotel, die gemütlichste Beiz und das beste Restaurant der Gegend waren. Das funktioniert aber nur Dank Anderen, welche schon vor mir da waren und dieses Lokal oder Hotel bewerteten.

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Das Lieblingskundenprinzip

Das Lieblingskundenprinzip kommt ursprünglich aus der Hotel und Tourismus Branche und hiess dort Lieblingsgastprinzip. Der Lieblingskunde von jedem Unternehmens sieht für alle ungefähr gleich aus. Ein Lieblingskunde ist einer Marke treu und bringt dem Unternehmen gute Umsätze. Er ist begeistert von dieser Marke und empfiehlt diese an Kollegen und Familienmitglieder weiter. Durch kommentieren und bewerten eines Produktes über Social Media Plattformen geben wir viel von unserem Verhalten als Kunde preis. So erleichtern wir Unternehmen, ein genaues Profil von uns anzulegen, um über dieses Profil andere potenzielle Käufer und Lieblingskunden anzusprechen (Grabs und Bannour 2011, S. 85-88). Weiterlesen

Online-Empfehlungen, Fluch oder Segen?

Stellen sie sich vor, sie schauen einen Film im Fernsehen und dieser wird alle 30 Minuten von 5 Minuten Werbung unterbrochen. Nervt sie das? Stellen sie sich vor, sie ändern ihr Facebook Status von „in einer Beziehung“ auf „verlobt“, sie bekommen nun Anzeigen von lokalen Hochzeitsfotografen, Catering Services und DJs. Würden sie sich daran nerven? Diese zweite Situation beschreibt Qualman (2009, S. 161-163) und die beschriebene Person stört sich nicht, sie empfindet die Werbung als hilfreich und nicht als störende Werbung. Mit sozialen Medien kann Werbung gezielter platziert werden und darum ist diese für uns nicht mehr störend, sondern hilfreich. Weiterlesen