Social Media Marketing – Begriffsdefinition

Um den Begriff Social Media Marketing zu erläutern, muss zuerst geklärt sein was soziale Medien sind und was das Web 2.0 ist, da diese Begriffe eng miteinander verknüpft sind.

Der Begriff Web 2.0 wurde 2004 durch Dale Dougherty, einem Mitarbeiter des Verlags von Tim O’Reilly geprägt (O’Reilly 2005, S. 1). Ein Synonym für das Web 2.0 ist auch „Mitmach-Internet“, da bei den Web 2.0 Portalen der Mitmach- und der Vernetzungsgedanke im Vordergrund steht. Die Portale werden für den Austausch mit Freunden und Unbekannten (Online-Communities) verwendet und bei einem Grossteil der Portale wird der Inhalt von Nutzern bereitgestellt (User-generated Contect) (Kilian 2014).

Soziale Medien sind eine Reihe von internet-basierten Anwendungen, die auf die Ideologie und technologische Grundlage von Web 2.0 aufbauen und erlauben User Generated Content zu erschaffen und auszutauschen (Kaplan Haenlein 2010, S. 61). Es gibt verschiedene Formen von Sozialen Medien. Diese werden ausführlicher in unserem nächsten Blogeintrag behandelt.

Durch die Vernetzung und den Austausch zwischen den Usern in den sozialen Medien bleiben die Menschen privat und beruflich in Kontakt, teilen Fotos oder Videos und lassen sich Produkte online empfehlen. Mit Social Media Marketing versuchen Unternehmen das Interesse auf ihre eigenen Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen mit Hilfe der sozialen Medien zu lenken. Auch ist das Ziel mit vielen (potenziellen) Kunden, Geschäftspartnern und Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Mit den Sozialen Medien ist auch einen öffentliche one-to-one-Kommunikation mit einem Kunden möglich, was bisher so nicht möglich war (Weinberg 2014, S. 8-9).

Im Vergleich zu den traditionellen Medien (Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften und Radio) gibt es bei Werbung in sozialen Medien weniger Streuverluste, dafür mehr Feedbackmöglichkeiten für Kunden. Es ist mittlerweile sehr einfach Inhalte online zu erstellen und zu veröffentlichen. „Ein Blog-Post, ein Tweet oder ein Youtube-Video können von Tausenden von Nutzern gratis gelesen bzw. angeschaut werden“. So kann man mit kleinem Budget eine grosse Zielgruppe erreichen (Zarrella 2012, S. 6).

Social Media Marketing birgt aber auch Risiken. Eine unangenehme Information verbreitet sich genau so schnell wie eine gute. Bei SMM sind ein gutes Image, Ehrlichkeit, Authentizität und persönliche Information wichtig (Marketingworld AG 2015).

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s