Online-Empfehlungen, Fluch oder Segen?

Stellen sie sich vor, sie schauen einen Film im Fernsehen und dieser wird alle 30 Minuten von 5 Minuten Werbung unterbrochen. Nervt sie das? Stellen sie sich vor, sie ändern ihr Facebook Status von „in einer Beziehung“ auf „verlobt“, sie bekommen nun Anzeigen von lokalen Hochzeitsfotografen, Catering Services und DJs. Würden sie sich daran nerven? Diese zweite Situation beschreibt Qualman (2009, S. 161-163) und die beschriebene Person stört sich nicht, sie empfindet die Werbung als hilfreich und nicht als störende Werbung. Mit sozialen Medien kann Werbung gezielter platziert werden und darum ist diese für uns nicht mehr störend, sondern hilfreich. Weiterlesen

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Kurzer Überblick über Social Media Plattformen

Soziale Medien lassen sich grob in fünf unterschiedliche Typen einteilen:

Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Xing, Myspace, StudiVZ und LinkedIn usw. Diese werden zur Pflege von sozialen Kontakten, zur Jobsuche, zu Selbstdarstellungszwecken, um Bilder auszutauschen, als Kommunikationsmittel genutzt. Ein soziales Netzwerk verlangt von den Benutzenden ein persönliches Profil, welches man selbst gestalten kann. Über die Einstellungen kann ich bestimmen, wer auf mein Profil zugreifen kann und wer nicht. Bei Xing und LinkedIn ist das Profil immer einsehbar für alle angemeldeten Benutzer, denn bei diesen Plattformen geht es um die Vernetzung im Arbeitsumfeld (Grabs und Bannour 2011, S. 22).

Wikis sind Webseiten, welche inhaltlich einem Lexikon ähneln. Jeder Angemeldete Nutzer kann Beiträge und Artikel verfassen, aber auch in einer Diskussion Sachverhalte diskutieren. Wikipedia ist das bekannteste Wiki. Es gibt aber auch kleinere Themen- und Fachspezifischere Wikis wie zum Beispiel InfoWissWiki, das Wiki für informationswissenschaftliche Themen (Grabs und Bannour 2011, S. 22). Weiterlesen

Social Media Marketing – Begriffsdefinition

Um den Begriff Social Media Marketing zu erläutern, muss zuerst geklärt sein was soziale Medien sind und was das Web 2.0 ist, da diese Begriffe eng miteinander verknüpft sind.

Der Begriff Web 2.0 wurde 2004 durch Dale Dougherty, einem Mitarbeiter des Verlags von Tim O’Reilly geprägt (O’Reilly 2005, S. 1). Ein Synonym für das Web 2.0 ist auch „Mitmach-Internet“, da bei den Web 2.0 Portalen der Mitmach- und der Vernetzungsgedanke im Vordergrund steht. Die Portale werden für den Austausch mit Freunden und Unbekannten (Online-Communities) verwendet und bei einem Grossteil der Portale wird der Inhalt von Nutzern bereitgestellt (User-generated Contect) (Kilian 2014).

Soziale Medien sind eine Reihe von internet-basierten Anwendungen, die auf die Ideologie und technologische Grundlage von Web 2.0 aufbauen und erlauben User Weiterlesen